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Andreas Eschbach - Eine Billion Dollar


John Fontanelli, ein junger Amerikaner italienischer Herkunft, hat gerade seinen Job bei einem Pizza-Express verloren und kann sich nicht einmal mehr ein U-Bahn-Ticket leisten. So pilgert er zu Fuß durch New York zu dem schäbigen Zimmer, dessen Miete er bereits seit Monaten schuldig ist. Dort findet er die Visitenkarte eines italienischen Anwalts namens Eduardo Vacchi vor, mit der Bitte, diesen im Waldorf-Astoria-Hotel aufzusuchen. In der Hotelsuite wird er ausnehmend freundlich empfangen, und man eröffnet ihm, daß er eine Erbschaft gemacht hat. Es handelt sich um eine Stiftung, die vor sehr langer Zeit gegründet worden ist, und die bestimmt, dass das erzielte Vermögen am 23. April 1995 auf den jüngsten männlichen Erben übergehen soll.
Die Familie Vacchi hat dieses Vermögen verwaltet. Jetzt ist ihre Aufgabe zu Ende - nach fünfhundert Jahren. Zu Beginn, waren es, umgerechnet auf heutige Verhältnisse, etwa 10.000 Dollar gewesen. Inzwischen ist die Summe durch Zins und Zinseszins angewachsen auf eine Billlion. Tausend Milliarden Dollar. Dieses Vermögen wird ihm allein in diesem Jahr vierzig Milliarden an Zinsen einbringen. Das heißt, dass er mit jedem Atemzug, den er tut, etwa viertausend Dollar reicher wird. Und mit diesem Geld kann er machen, was er will. Als Erstes kauft er sich einen Ferrari. »Was wäre, wenn ich mir jetzt nur noch Ferraris kaufen würde?«, fragt er den alten Anwalt. »So viele Ferraris gibt es nicht«, lautet die Antwort. Er legt sich Leibwächter zu und einen Stab von Mitarbeitern, um die anschwellende Korrespondenz zu sichten. Er verhandelt mit dem italienischen Finanzminister. Ein leibhaftiger Kardinal kommt als Bittsteller an seine Tür. Die schönsten Frauen liegen ihm zu Füßen. Doch wem kann er noch trauen?
Und dann erhält er einen Anruf von einem Mann, der offensichtlich über die ganze Geschichte Bescheid weiß. Sein Name ist Malcolm McCaine, und er behauptet zu wissen, was es wirklich mit dem Geld auf sich hat - und wie John es verwenden soll. Denn es gibt da eine alte Prophezeiung von Giacomo Fontanelli, dem Begründer der Stiftung, dass sein Erbe einst der Menschheit die verlorene Zukunft wiedergeben würde.

Preis23,00 €
Artikelnummer3000380
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